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Osteopathie

Ziel der Osteopathie ist es, die Beweglichkeit in der physischen Struktur zu verbessern. Dabei ist die osteopathische Herangehensweise individuell und erfordert die persönliche Bereitschaft und den Willen des Patienten.

 

Die drei Therapiesäulen der klassischen Osteopathie sind:

 

  • Parietale Osteopathie (= Bewegungsapparat)
  • Viszerale Osteopathie (= innere Organe)
  • Cranio-sacrale Osteopathie (= Gewebeatmung)

 

 

Die fünf Behandlungsprinzipien der klassischen Osteopathie sind:

  • Leben ist Bewegung

    Eine Blockade, eine Störung im körperlichen Bereich oder auf der Ebene des Denkens (z.B. dieselben wiederkehrenden Gedanken, Ängste, Sorgen) führen zu einem Bewegungsverlust (z.B. eingeschränkte Bewegung durch Schmerzen) bzw. Funktionsverlust (z.B. zuviel Magensäure, Allergien). Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, den Zusammenhang von Psyche und körperlichen Symptomen im Blick zu behalten.

     

    Die Beweglichkeit im Ganzen verbessern!

    Je beweglicher der Körper und das Denken, desto höher das Lebensglück!

     

  • Die gegenseitige Abhängigkeit von Struktur und Funktion

    Die Struktur regiert die Funktion.

    Ist der Gewebeaufbau des Magens in Ordnung (= Struktur), wird genau die Menge an Magensäure ausgeschüttet, die zur Verdauung benötigt wird (= Funktion).

    Funktion formt die Struktur.

    Ist der Brustkorb in vollem Umfang beweglich (= Funktion), sind das Gewebe der Bronchien, das Zwerchfell und die Atemhilfsmuskulatur geschmeidig und anpassungsfähig (= Struktur).

     

    Harmonieren Struktur und Funktion, so sinkt die Anfälligkeit für Krankheit und Verletzung!

     

  • Der Mensch als Einheit

    Jeder Teil im Körper- und sei er noch so klein oder unsichtbar (z.B. Gedanken) – hat Einfluss auf das Ganze, die Einheit.

    Symptome sind nur die Spitze des „Eisberges“.

     

    Ursachenbehandlung bringt nachhaltige Verbesserung!

     

  • Das Gesetz der Flüssigkeiten

    Der Mensch besteht zu über 80% aus Wasser. Aufbau, Abbau und Durchblutung von Gewebe sind ohne Körperflüssigkeit nicht machbar. Flüssigkeiten (Blut, Lymphe, Liquor) reagieren unmittelbar auf Störungen. Weichteile, wie innere Organe und Muskulatur folgen den Befehlen von Flüssigkeiten. Knochen, Gelenke folgen den Befehlen von Weichteilen.

     

    Den körperlichen „Fluss“ gilt es zu unterstützen und lebendig zu halten!

     

  • Selbstheilungskraft

    Selbstheilung ist die Antwort des Geistes, der universellen Intelligenz auf die Störung. Weder der Therapeut noch der Patient bewirken die Selbstheilung. Therapeut und Patient schaffen gemeinsam ein Milieu, in dessen Umfeld die Kraft zur Selbstheilung wirken kann. Selbstheilung ist spontanes, ursachloses Geschehen. Nur die Selbstheilung ist achtsam und nachhaltig.

     

    Behandle den Menschen und gib ihm anschließend genügend Raum und Ruhe zur Selbstheilung!

     

 

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